Stuck-Altbauten in Prenzlauer Berg und ältere Wohnhäuser in Zehlendorf bringen unterschiedliche Modernisierungsaufgaben mit sich. Bei der Vermarktung solcher Bestandsobjekte treffen Fragen nach nutzbarem Wohnraum und zeitgemäßer Ausstattung auf sichtbaren Renovierungsbedarf. Vergilbte Wände, abgenutzte Böden oder überholte Oberflächen können den ersten Eindruck bestimmen. Eine virtuelle Renovierung macht einen möglichen Zustand nach der Modernisierung sichtbar. Käufer erhalten damit eine konkrete Vorstellung davon, wie sich die vorhandenen Räume weiterentwickeln könnten, bevor tatsächlich Arbeiten beauftragt werden.
Gerade bei einer Erbimmobilie in Schöneberg fällt es Interessenten mitunter schwer, den Raum unabhängig von alten Belägen und langjähriger Einrichtung zu beurteilen. Wir bearbeiten geeignete Innenaufnahmen so, dass abgestimmte Veränderungen an Wänden, Böden und weiteren sichtbaren Oberflächen nachvollziehbar werden. Dabei bleibt die vorhandene Raumgeometrie die Grundlage. Welche Elemente erhalten bleiben und welche gestalterisch verändert werden sollen, besprechen wir mit Ihnen vor der Ausarbeitung anhand der Bilder und der gewünschten Darstellung des künftigen Zustands.
Der Nutzen liegt im verständlichen Vergleich: Das Bestandsfoto dokumentiert den sichtbaren Ausgangszustand, die Visualisierung zeigt eine mögliche gestalterische Entwicklung. So können Kaufinteressenten besser einordnen, ob ein renovierungsbedürftiger Raum grundsätzlich zu ihren Vorstellungen passt. Eine helle Wandgestaltung oder ein anderer Boden kann die Wahrnehmung deutlich verändern. Daraus folgt jedoch weder eine Aussage über die Bausubstanz noch über die technische Machbarkeit einzelner Maßnahmen. Solche Fragen müssen am Objekt und anhand geeigneter Planungsgrundlagen gesondert geprüft werden.
Virtuelle Renovierungen bieten wir ab 149 € an. Als Grundlage benötigen wir geeignete Fotos und eine Beschreibung des gewünschten Modernisierungsbildes. Besonders sinnvoll sind Perspektiven, die Raumzuschnitt, Fenster und wesentliche feste Bauteile gut erkennen lassen. Für die Vermarktung empfehlen wir, Ausgangsaufnahme und visualisierten Zustand gemeinsam zu zeigen und verständlich zu benennen. Sie geben Käufern damit eine Orientierung über das gestalterische Potenzial, während der tatsächliche Renovierungsbedarf weiterhin anhand des Bestands beurteilt werden kann.