Für den Termin in Mitte stimmen wir Anfahrt, Gebäudezugang und die Begleitung durch Ihre Haustechnik ab. Vor Ort erfassen wir die vereinbarten Räume und prüfen gemeinsam, welche Sensoren, Zähler und vorhandenen Datenschnittstellen eingebunden werden sollen. Bei einem weiteren Objekt in Pankow wird derselbe Ablauf an dessen technische Ausstattung angepasst. Nach Aufnahme und Zuordnung liefern wir die vereinbarte Ansicht des digitalen Zwillings mit den angebundenen Datenpunkten. Wir übernehmen den Einsatz vor Ort in Berlin; den Integrationsumfang klären wir anhand Ihres Bestands.
Der digitale Zwilling gibt Messwerten einen räumlichen Bezug. Eine Temperatur wird beispielsweise dem betreffenden Raum zugeordnet, ein Energiezähler dem tatsächlich versorgten Gebäudebereich. Belegungsdaten können ergänzen, ob eine Fläche während eines betrachteten Zeitraums genutzt wird. Dafür müssen Sensorbezeichnung, Einbauort und Erfassungsbereich zusammenpassen. Ein Zähler für mehrere Räume darf nicht als Einzelraumverbrauch erscheinen. Wir stimmen diese Zuordnung mit den verfügbaren Unterlagen und Ihren technischen Ansprechpartnern ab, bevor Werte in der Oberfläche dargestellt werden.
Für das Facility Management entsteht so eine gemeinsame Sicht auf Raumstruktur und Betriebsinformationen. Bei einer Gewerbeimmobilie in Friedrichshain lässt sich etwa ein auffälliger Temperaturwert räumlich einordnen und mit der dokumentierten Nutzung vergleichen. Daraus folgt noch keine gesicherte Ursache. Messqualität, Aktualität und technische Zusammenhänge müssen berücksichtigt werden. Je nach Datenquelle unterscheiden sich Übertragungsintervalle und verfügbare Historien. Die Darstellung sollte deshalb erkennen lassen, auf welchen Zeitpunkt sich ein Wert bezieht und ob ein Datenpunkt aktuell erreichbar ist.
Bestandshalter erhalten eine Grundlage, um konkrete Betriebsfragen mit Verwaltung und Haustechnik zu besprechen. Vor der Umsetzung legen wir Zugriffsrechte, benötigte Daten und die Verantwortlichkeiten für Schnittstellen fest. Bei Belegungsdaten bevorzugen wir für den Betriebszweck geeignete, möglichst personenunabhängige Informationen. Die IoT- und Smart-Building-Integration ist ab 999 € möglich. Welche Anbindungen technisch umsetzbar sind, ergibt sich aus der Prüfung der vorhandenen Systeme. Eine Visualisierung allein steuert keine Anlage; mögliche Steuerungsfunktionen benötigen eine gesonderte technische Abstimmung und Beauftragung.