Villen in Degerloch, Architektenhäuser am Killesberg und Etagenwohnungen in Stuttgart-Ost verlangen unterschiedliche räumliche Erklärungen. Gerade bei hochpreisigen Kaufentscheidungen möchten Interessenten verstehen, wie Aussicht, Wohnräume und Erschließung zusammenwirken. In Hanglagen lassen sich diese Beziehungen aus einzelnen Fotos nur teilweise ableiten. Eine VR-Besichtigung verbindet die Perspektiven zu einem begehbaren Raumeindruck. Sie unterstützt die Vorauswahl auch dann, wenn Kaufinteressenten im Ausland leben oder vor einem persönlichen Termin zunächst die Aufteilung und die Wirkung mehrerer Ebenen prüfen möchten.
Für Bestandsimmobilien übernehmen wir den Einsatz vor Ort in Stuttgart und erfassen die zugänglichen Bereiche für die vereinbarte virtuelle Darstellung. Zuvor stimmen wir Rundgangsgrenzen, Raumvorbereitung und sensible Bildinhalte ab. Bei einem Neubau ohne fertiggestellte Innenräume kann die Besichtigung auf einem digitalen Modell beruhen. Dafür benötigen wir geeignete Planungsgrundlagen sowie abgestimmte Angaben zu Materialien und Ausstattung. Zwischen aufgenommenem Bestand und visualisierter Planung wird klar unterschieden, damit Interessenten den gezeigten Zustand richtig einordnen können.
Im Vertriebsbüro oder auf einer Messe ermöglicht eine geeignete VR-Brille eine immersive Betrachtung. Die Browseransicht eröffnet einen weiteren Zugang für Menschen, die ohne zusätzliche Hardware durch das Objekt navigieren möchten. Welche Darstellungsform und welche Geräte unterstützt werden, wird vor der Umsetzung abgestimmt. Bei einem Hanghaus ist besonders wichtig, Übergänge zwischen Geschossen und Außenbereichen verständlich zu führen. Der Blick über den Stuttgarter Kessel erhält dadurch einen räumlichen Zusammenhang: Interessenten erkennen, aus welchem Wohnbereich er sich tatsächlich eröffnet.
Die Leistung beginnt ab 199 €. Der vereinbarte Umfang richtet sich unter anderem nach Objektgröße, Erfassungsaufwand und der Frage, ob vorhandene Räume aufgenommen oder geplante Räume modelliert werden. Sie können die Besichtigung zur Vorbereitung konkreter Gespräche einsetzen und bei gemeinsamen Präsentationen auf einzelne Bereiche eingehen. Ein virtueller Rundgang vermittelt jedoch weder Materialgefühl noch sämtliche Geräusche oder die persönliche Wahrnehmung am Standort. Für die abschließende Beurteilung bleibt deshalb der Besuch vor Ort ein wichtiger Bestandteil der Entscheidung.