Wohnfläche nach WoFlV und Flächen nach DIN 277 folgen unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen. Deshalb steht vor jedem Aufmaß die Frage, wofür Sie das Ergebnis benötigen. Eine pauschale Quadratmeterangabe ohne benannte Grundlage reicht für eine nachvollziehbare Prüfung häufig nicht aus. Bei Altbauwohnungen im Westend, ausgebauten Dachgeschossen in Bornheim oder Gewerbeeinheiten in Niederrad müssen Raumgeometrie, Nutzung und Berechnungszweck zusammenpassen. FotoEstate erfasst den Bestand digital und erstellt eine prüfbare Raumaufstellung auf der vereinbarten Grundlage.
Bei einer Wohnflächenberechnung nach WoFlV kommt es unter anderem auf lichte Höhen und die Einordnung einzelner Flächen an. Dachschrägen, Balkone und Terrassen werden nicht einfach wie vollständig nutzbare Innenräume angesetzt. Die DIN 277 betrachtet Flächen nach einer anderen Systematik und ist mit der Wohnfläche nicht gleichzusetzen. Für gewerbliche Fragestellungen können außerdem gif-Richtlinien relevant sein. Welche Grundlage benötigt wird, klären wir anhand Ihres Anlasses und gegebenenfalls der Anforderungen von finanzierender Bank, Verwaltung oder Vertragspartner.
Das digitale Aufmaß erfolgt direkt in der Immobilie. Dabei werden die für den vereinbarten Umfang notwendigen Raummaße aufgenommen und anschließend der Berechnung zugeordnet. Vorhandene Grundrisse helfen bei der Vorbereitung, ersetzen aber keine Prüfung des tatsächlichen Bestands. Gerade nach Umbauten können Zeichnung und ausgeführte Raumaufteilung voneinander abweichen. Die Raumaufstellung zeigt, wie sich das Ergebnis zusammensetzt, sodass Sie einzelne Positionen mit den aufgenommenen Räumen abgleichen können. Zugängliche Nebenräume und relevante Außenflächen sollten deshalb bereits bei der Terminplanung berücksichtigt werden.
Wir übernehmen den Einsatz vor Ort in Frankfurt am Main; die Flächenberechnung ist ab 249 € erhältlich. Der Aufwand hängt unter anderem von Raumanzahl, Geometrie und Dokumentationsumfang ab. Eine neue Berechnung ist vor Verkauf, Vermietung oder Finanzierung sinnvoll, wenn verlässliche Unterlagen fehlen oder widersprüchliche Angaben vorliegen. Bei Streit über Quadratmeter schafft sie eine nachvollziehbare Tatsachengrundlage. Welche rechtlichen Folgen eine Abweichung im Einzelfall hat, muss gesondert beurteilt werden.