FotoEstate Pakete · Building Intelligence

Building Intelligence: digitaler Gebäudezwilling und KI-Wissensassistent

FotoEstate Building Intelligence erfasst Ihr Gebäude mit Matterport und Laserscanning, bereitet daraus einen digitalen Gebäudezwilling auf und verknüpft ihn mit Dokumenten und Daten. Ein KI-Gebäudewissensassistent macht dieses Wissen für Ihr Team auffindbar. Eine saubere digitale Datenstruktur und individuelle Integrationen verbinden alles mit Ihren Abläufen. Das Paket ist darauf ausgelegt, ein Gebäude über das Erfassungsprojekt hinaus nutzbar zu machen: für Instandhaltung, Planung, Abstimmung mit Dienstleistern und die Übergabe an neue Zuständige.

Preisorientierung

ab 4.900 € netto pro Projekt

Preisorientierung je nach Gebäude und Umfang der Erfassung und Anbindungen. Der endgültige Preis wird im individuellen Angebot festgelegt.

  • Matterport-Aufnahme
  • Laserscanning
  • Digitaler Gebäudezwilling
  • Gebäudedokumentation
  • Dokumentenverknüpfung
  • KI-Gebäudewissensassistent

Wenn Gebäudewissen verstreut und personenabhängig ist

In vielen Beständen liegen Pläne, Wartungsunterlagen und Protokolle an unterschiedlichen Orten. Aktuelle Zustände sind nur bei einzelnen Mitarbeitern bekannt. Fehlt diese Person, beginnt die Suche. Das kostet Zeit bei jeder Instandhaltung, Planung und Übergabe. Besonders spürbar wird das bei Verwalterwechseln, Eigentümerwechseln oder dem Austausch von Dienstleistern. Dann müssen Zuständige das Gebäude neu kennenlernen und stoßen an Lücken, die bisher niemand bemerkt hat.

  1. Verstreute Dokumente

    Pläne, Verträge, Prüfberichte und Wartungsnachweise liegen in Ordnern, Laufwerken und Postfächern. Das fällt vor allem dann auf, wenn ein Dokument gebraucht wird und niemand weiß, ob es überhaupt existiert und wo es abgelegt wurde.

  2. Veraltete Pläne

    Vorhandene Pläne spiegeln oft nicht den tatsächlichen Zustand wider, etwa nach Umbauten. Pläne aus der Bauzeit zeigen häufig nicht, welche Wände, Leitungen oder Nutzungen später verändert wurden. Planungen auf dieser Basis führen zu Rückfragen und Nachmessungen.

  3. Wissen in Köpfen

    Informationen über Leitungswege, Technikräume oder Besonderheiten sind nicht dokumentiert. Wo Absperrventile, Verteiler oder Revisionsöffnungen liegen, weiß oft nur der Hausmeister. Scheidet er aus, geht dieses Wissen verloren.

  4. Aufwendige Vor-Ort-Termine

    Für Fragen zum Bestand sind häufig Begehungen nötig, obwohl vieles digital klärbar wäre. Handwerker, Gutachter und Planer müssen vorab angeschaut werden, damit sie Angebote abgeben können, obwohl digital verfügbare Informationen die Abstimmung beschleunigen könnten.

Was FotoEstate Building Intelligence enthält

Jeder Bestandteil ist einzeln beschrieben. Der genaue Umfang wird im Angebot auf Ihr Vorhaben abgestimmt.

Matterport-Aufnahme

Das Gebäude wird als begehbarer 3D-Rundgang erfasst. Räume lassen sich online erkunden, vermessen und mit Markierungen versehen, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Der Rundgang eignet sich für Dokumentation, Abstimmung und Abnahmen. Markierungen können auf Besonderheiten wie Technikräume, Absperrungen oder Schäden hinweisen.

Laserscanning

Wo hohe Genauigkeit gefragt ist, erfassen wir Gebäude per Laserscanning als Punktwolke. Sie bildet den tatsächlichen Bestand präzise ab und eignet sich als Grundlage für Planung und Dokumentation. Es kommt vor allem dort in Betracht, wo Maße belastbar sein müssen, etwa bei Umbauplanung, Bestandsplänen oder technisch komplexen Bereichen. Die Genauigkeit stimmen wir mit dem Zweck ab.

Digitaler Gebäudezwilling

Aus den Erfassungen entsteht ein digitales Abbild Ihres Gebäudes, in dem Räume, Bereiche und Informationen zusammenlaufen. Der Detailgrad richten wir nach Ihrem Zweck aus. Dazu zählen die Benennung von Räumen und Bereichen sowie eine Struktur, die zu Ihrem Bestand passt. Der Zwilling entsteht nicht als einmaliges Bild, sondern als Grundlage, die sich ergänzen lässt.

Gebäudedokumentation

Zustand, Räume und Besonderheiten werden strukturiert festgehalten, zum Beispiel als Raumbuch, Bestandsplan oder Fotodokumentation. So existiert ein klarer Stand für spätere Entscheidungen. Ob Raumbuch, Bestandsplan oder Fotodokumentation, richtet sich nach Ihrem Ziel. Die Dokumentation hält den Stand zum Zeitpunkt der Aufnahme fest und dient als Referenz für spätere Änderungen.

Dokumentenverknüpfung

Pläne, Wartungsunterlagen, Prüfprotokolle oder Handbücher werden Räumen und Bauteilen zugeordnet. Wer einen Ort im Gebäude betrachtet, findet die dazugehörigen Unterlagen. Voraussetzung ist, dass Sie die Unterlagen liefern. Wir ordnen sie zu und weisen auf Lücken hin, etwa fehlende Prüfberichte oder unvollständige Wartungsnachweise.

KI-Gebäudewissensassistent

Ein Assistent beantwortet Fragen zum Gebäude auf Basis Ihrer hinterlegten Unterlagen und nennt die Quelle. Er ersetzt keine Fachprüfung und beantwortet nur, was in den Daten steht. Typische Fragen betreffen Zuständigkeiten, Wartungsintervalle, Lage von Anschlüssen oder vorhandene Unterlagen. Zu Punkten ohne Datengrundlage antwortet er nicht, sondern weist darauf hin.

Digitale Datenstruktur und individuelle Integrationen

Wir ordnen Daten so, dass sie langfristig nutzbar bleiben, und verbinden den Zwilling nach Absprache mit Ihren Systemen. Welche Anbindung möglich ist, klären wir individuell vorab. Dabei geht es um Dateiformate, Benennung, Ordnerlogik und Berechtigungen. Eine Anbindung an Ihre Systeme ist je nach Software möglich und wird im Vorgespräch geprüft.

Leistungsumfang im Detail
  • Erfassungsumfang, Genauigkeit und Detailgrad werden individuell im Angebot festgelegt.
  • Der Wissensassistent antwortet ausschließlich auf Basis der hinterlegten Unterlagen und nennt die Quelle.
  • Er ersetzt keine fachliche Prüfung, kein Gutachten und keine Freigaben durch Verantwortliche.
  • Unterlagen und Zugänge zum Gebäude stellen Sie bereit.
  • Integrationen mit Ihren Systemen erfolgen individuell abgestimmt, die technische Machbarkeit klären wir vorab.
  • Zugriffsrechte und Datenschutz werden mit Ihnen abgestimmt, insbesondere bei sensiblen Bereichen.
  • Ob zusätzliche Aufnahmen nach Umbauten sinnvoll sind, besprechen wir mit Ihnen; sie sind nicht automatisch enthalten.
  • Der digitale Zwilling bildet den Zustand zum Zeitpunkt der Erfassung ab und ersetzt kein amtliches Aufmaß, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wird.
Mögliche Zusatzleistungen
  • Drohnenaufnahmen
    Fassaden, Dächer und Außenanlagen werden ergänzend dokumentiert. Besonders hilfreich für Dachflächen, Fassaden und Außenanlagen, die sich vom Boden aus schlecht beurteilen lassen.
  • Aktualisierungsaufnahmen
    Wiederholte Erfassung nach Umbauten oder in festen Abständen, um den Zwilling aktuell zu halten. Sinnvoll vor und nach Sanierungen, damit Dokumentation und Plan dem tatsächlichen Stand entsprechen.
  • Eigentümer-Dashboard
    Eine Übersicht mit Gebäudedaten und Dokumenten für Eigentümer oder Beiräte. Zeigt etwa zentrale Dokumente, Gebäudeübersichten und Zustandsinformationen in einer Form, die Nichtfachleute verstehen.
  • Workflow-Automatisierung
    Meldungen, Prüfungen und Aufgaben werden mit dem Gebäudewissen verknüpft. Etwa, um Wartungstermine, Fristen oder Störungsmeldungen mit den zugehörigen Unterlagen zu verbinden.

Wie die Bestandteile ineinandergreifen

  • Matterport und Laserscanning liefern die räumliche Grundlage, jeweils im passenden Genauigkeitsgrad.
  • Aus beiden Erfassungen entsteht der digitale Gebäudezwilling als gemeinsamer Bezugspunkt.
  • Gebäudedokumentation und Dokumentenverknüpfung füllen den Zwilling mit Informationen und machen ihn zu mehr als einem 3D-Modell.
  • Der KI-Wissensassistent greift auf diese strukturierten Daten zu und beantwortet Fragen mit Quellenhinweis.
  • Die digitale Datenstruktur und Integrationen sorgen dafür, dass Informationen auch in Ihren Systemen nutzbar sind.
  • Erfasst wird einmal, genutzt wird mehrfach: Der Zwilling dient der Orientierung, die Dokumentation der Beweissicherung, die Verknüpfung dem schnellen Zugriff und der Assistent der Auskunft im Alltag.
  • Wird das Gebäude später umgebaut, lässt sich die Struktur fortschreiben. Aktualisierungsaufnahmen ergänzen den Bestand, ohne dass Dokumente und Zuordnung neu aufgebaut werden müssen.

Vom Erstgespräch zur Umsetzung

  1. Bedarfsklärung

    Wir klären Gebäude, Ziel, gewünschten Genauigkeitsgrad und vorhandene Unterlagen. Auch die Frage, wer später Zugriff haben soll und welche Bereiche sensibel sind, klären wir früh.

  2. Angebot

    Sie erhalten ein individuelles Angebot mit Erfassungsumfang, Dokumentation und Wissensassistent. Das Angebot beschreibt Erfassungsart, Gebäudeteile, Detailgrad und die Leistungen zur Aufbereitung getrennt voneinander.

  3. Erfassung vor Ort

    Matterport und, wo vereinbart, Laserscanning erfassen den Bestand. Für die Erfassung brauchen wir Zugang zu allen vereinbarten Bereichen. Störungen im Betrieb versuchen wir durch Abstimmung gering zu halten.

  4. Aufbereitung und Verknüpfung

    Zwilling, Dokumentation und Dokumente werden aufbereitet und Orten zugeordnet. Fehlende oder widersprüchliche Unterlagen melden wir Ihnen, damit Sie entscheiden können, wie damit umzugehen ist.

  5. Wissensassistent und Übergabe

    Der Assistent wird eingerichtet und getestet, Ihr Team erhält eine Einführung. Gemeinsam prüfen wir typische Fragen, damit der Assistent an der richtigen Stelle antwortet oder auf fehlende Daten hinweist.

Bürogebäude mit mehreren Etagen

Beispielszenario ohne reale Kundenangaben: Ein Bestandshalter möchte für ein Bürogebäude einen aktuellen Stand und schnellen Zugriff auf alle Unterlagen. Ziel ist, dass Mitarbeiter, Dienstleister und Eigentümervertreter Fragen zum Gebäude beantwortet bekommen, ohne jedes Mal eine Begehung zu vereinbaren.

Hypothetisches Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenprojekt und kein Ergebnisversprechen.

  1. Das Gebäude wird per Matterport erfasst, die Technikbereiche zusätzlich per Laserscanning.
  2. Daraus entsteht ein digitaler Zwilling mit klar benannten Räumen und Bereichen.
  3. Pläne, Wartungsunterlagen und Protokolle werden den passenden Orten zugeordnet.
  4. Der Wissensassistent beantwortet Fragen wie „Wo ist der Absperrhahn der Etage?“ mit Verweis auf die Unterlage.
  5. Bei Lücken, etwa einem fehlenden Prüfbericht, erhält das Verwaltungsteam einen Hinweis, welche Unterlage nachzureichen ist.
  6. Das Verwaltungsteam nutzt den Zwilling für Planung und Abstimmung mit Dienstleistern.

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Fragen zu FotoEstate Building Intelligence

Was kostet FotoEstate Building Intelligence?

Als Preisorientierung: ab 4.900 € netto pro Projekt, abhängig von Gebäudegröße, Erfassungsart, Detailgrad und Anbindungen. Der endgültige Preis wird nach einem Vorgespräch im individuellen Angebot festgelegt.

Was ist der Unterschied zwischen Matterport und Laserscanning?

Matterport bietet einen begehbaren Rundgang mit guter visueller Qualität. Laserscanning liefert höhere Messgenauigkeit als Punktwolke. Welche Methode sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem Ziel.

Was ist ein digitaler Gebäudezwilling?

Ein digitales Abbild Ihres Gebäudes, in dem Räume, Dokumente und Informationen zusammenlaufen. Der Umfang richtet sich nach dem Zweck, etwa Dokumentation, Planung oder Betrieb.

Wie zuverlässig sind die Antworten des Wissensassistenten?

Er antwortet nur aus den hinterlegten Unterlagen und nennt die Quelle, sodass Sie Aussagen prüfen können. Für Entscheidungen mit Sicherheitsbezug bleibt eine fachliche Prüfung nötig.

Können bestehende Systeme angebunden werden?

Das klären wir individuell. Welche Verbindung zu Ihren Systemen möglich und sinnvoll ist, besprechen wir im Vorgespräch, bevor wir ein Angebot abgeben.

Wie bleibt der Zwilling aktuell?

Durch Aktualisierungsaufnahmen nach Umbauten oder in festen Abständen. Das ist optional und wird separat vereinbart.

Ist das auch für kleinere Gebäude sinnvoll?

Ja, der Umfang lässt sich anpassen. Auch bei einzelnen Objekten kann die digitale Erfassung mit Dokumentation Zeit bei Planung und Abstimmung sparen.

Wer hat Zugriff auf die Daten?

Das legen Sie fest. Wir richten Zugriffe nach Ihren Vorgaben ein und stimmen sie mit Ihnen ab.

Was brauchen wir für den Start?

Zugang zum Gebäude, vorhandene Pläne und Dokumente sowie eine Ansprechperson, die Räume und Zuständigkeiten kennt. Fehlt etwas, sehen wir im Vorgespräch gemeinsam, wie wir damit umgehen.

Machen Sie Ihr Gebäudewissen verfügbar

Fordern Sie ein unverbindliches Angebot an. Wir stimmen Erfassung, Dokumentation und Anbindung individuell auf Ihr Gebäude ab.