Praktische Rechner für Ihr Projekt.
Eine Handvoll kostenloser Rechner ohne Anmeldung, die Ihnen vor der Angebotsanfrage eine schnelle, transparente Orientierung geben — vom ROI bis zum Scan-Aufwand.
3D-Rundgang ROI-Rechner
Schätzen Sie, wie stark ein virtueller Rundgang Anfragen, Verweildauer und abgeschlossene Termine beeinflussen kann.
Tool öffnenFlächen- & Preis-Schätzer
Ermitteln Sie aus Objektgröße und Leistungsumfang eine erste, transparente Orientierung für Ihr Projekt.
Tool öffnenScan-Aufwand-Rechner
Berechnen Sie anhand von Fläche und Komplexität den ungefähren Zeit- und Standpunktaufwand für eine 3D-Erfassung.
Tool öffnenHome Staging: virtuell vs. physisch
Stellen Sie die Kosten für virtuelles und physisches Home Staging direkt gegenüber – inklusive Effekt der Vermarktungsdauer.
Tool öffnenLeerstands- & Vermarktungsdauer-Rechner
Rechnen Sie aus, was jede Woche Vermarktungsdauer kostet – und was eine kürzere Vermarktung wert wäre.
Tool öffnenExposé-Paket-Konfigurator
Stellen Sie sich Ihr Exposé-Paket aus Fotografie, Rundgang, Grundriss und Video zusammen und sehen Sie den Startpreis.
Tool öffnenWarum wir Rechner bauen, statt Preise zu verstecken
Wer ein visuelles Immobilien- oder Digitalisierungsprojekt plant, möchte früh ein Gefühl für Umfang und Kosten bekommen — noch bevor ein Verkaufsgespräch beginnt. Genau das sollen unsere Tools leisten: eine transparente erste Orientierung, die Sie selbst in einer Minute und ohne Formular ermitteln. Die Ergebnisse zeigen wir bewusst als Spannen und Schätzwerte an, denn jedes Objekt ist anders: Raumzahl, Deckenhöhen, Oberflächen, Zugänglichkeit und der geplante Verwendungszweck verschieben das Bild. Verstehen Sie die Zahlen als Ausgangspunkt für ein gut informiertes Gespräch, nicht als verbindliches Angebot. Wirkt ein Ergebnis für Ihr Projekt plausibel, genügt meist ein kurzes Briefing, damit wir daraus ein festes Angebot machen.
Was die Rechner leisten – und was nicht
Jeder Rechner auf dieser Seite arbeitet mit Erfahrungswerten aus tatsächlich durchgeführten Projekten. Das macht ihn brauchbar für die Orientierung und untauglich für Präzision. Eine Dreizimmerwohnung mit freien Sichtachsen und gutem Tageslicht ist schneller erfasst als ein Altbau mit engen Fluren, Zwischenebenen und viel Mobiliar – auch wenn beide dieselbe Fläche ausweisen. Verstehen Sie jedes Ergebnis als Mitte einer Spanne, in der Ihr konkretes Projekt irgendwo liegt.
Warum die Fläche ein schlechter Maßstab ist
Der häufigste Irrtum lautet, der Aufwand steige mit den Quadratmetern. Tatsächlich steigt er mit der Zahl der Räume, der Türen und Ebenenwechsel sowie mit der Komplexität der Sichtachsen. Ein Großraumbüro mit 200 Quadratmetern braucht deutlich weniger Aufnahmestandpunkte als eine 120-Quadratmeter-Wohnung mit acht kleinen Zimmern. Spiegelnde Oberflächen – große Glasflächen, Spiegel, polierte Böden – erfordern zusätzliche Positionen, weil sie aus Winkeln erfasst werden müssen, die Reflexionen vermeiden. Wenn ein Ergebnis überrascht, liegt es fast immer an der Raumzahl.
Was die Werte in der Praxis verschiebt
Drei Faktoren bewegen die Schätzung stärker als alles andere. Erstens die Zugänglichkeit: Ein Gebäude, das außerhalb der Betriebszeiten erfasst werden muss oder bei dem Schlüssel von drei Parteien zu beschaffen sind, kostet Zeit, die nichts mit dem Objekt zu tun hat. Zweitens die Vorbereitung: Geräumte, aufgeräumte Räume sind in einem Durchgang erfasst, vollgestellte brauchen Nacharbeit oder einen zweiten Termin. Drittens der Verwendungszweck – eine Erfassung für die Vermarktung verträgt einen anderen Detailgrad als eine, die als Baudokumentation oder Aufmaßgrundlage dienen soll.
Wie Sie das Ergebnis im Gespräch nutzen
Am produktivsten ist es, das Ergebnis in das erste Telefonat mitzubringen. Liegt ein Wert über Ihrem Budget, ist das ein guter Ausgangspunkt: Es gibt fast immer eine Variante, die passt – durch reduzierten Umfang, durch Bündelung mehrerer Leistungen in einen Termin oder durch eine Erfassung in Etappen. Liegt ein Wert unter Ihrer Erwartung, hat der Rechner meist eine Besonderheit Ihres Objekts nicht berücksichtigt. Das sollte vor dem Angebot auffallen, nicht danach.
Vom Schätzwert zum Festpreis
Aus einer Schätzung ein verbindliches Angebot zu machen, dauert in der Regel ein kurzes Briefing. Hilfreich sind: vorhandene Grundrisse, die Zahl der Räume und Geschosse, ein Hinweis auf Zugang und Nutzung sowie ein Satz dazu, wofür das Ergebnis gebraucht wird. Damit steht ein Festpreis meist innerhalb von ein bis zwei Tagen. Liegt Ihr Vorhaben außerhalb dessen, was diese Rechner abbilden – sehr große Portfolios, ungewöhnliche Gebäudetypen, fortlaufende Dokumentation über Monate –, helfen die Tools wenig, und ein direktes Gespräch ist der schnellere Weg.
Warum wir keine Preise verstecken
In der Immobiliendienstleistung ist die Antwort "auf Anfrage" die Regel. Der Grund ist nachvollziehbar: Jedes Objekt ist anders, und ein genannter Preis wird zum Anker, von dem man später schwer abweicht. Die Kehrseite ist, dass Interessenten den Aufwand einer Anfrage scheuen, solange sie nicht wissen, ob sie sich in der richtigen Größenordnung bewegen. Wir lösen das über Spannen statt Festpreise: transparent genug für eine Budgetentscheidung, ehrlich genug, um keine Präzision vorzutäuschen, die vor der Objektbesichtigung niemand liefern kann.
Was ein Angebot enthalten sollte
Wenn Sie mehrere Angebote vergleichen, lohnt der Blick auf die Positionen, die gern fehlen: Anfahrt und Wegezeit, Nachbearbeitung, Anzahl der enthaltenen Korrekturschleifen, Nutzungsrechte für Print und Online, Hostingdauer bei Rundgängen sowie die Kosten für spätere Änderungen. Besonders die Nutzungsrechte werden unterschätzt. Ein günstiges Angebot, das nur die Verwendung im eigenen Exposé abdeckt, wird teuer, sobald das Material auf Portalen, in Social Media und in Printunterlagen eingesetzt werden soll.
Wann sich Bündelung rechnet
Der größte Einzelposten ist häufig nicht die Leistung selbst, sondern die Anfahrt und die Terminorganisation. Wer mehrere Leistungen in einen Termin legt – Fotos, Rundgang, Aufmaß, Luftaufnahmen – zahlt für die zweite und dritte deutlich weniger als bei getrennter Beauftragung. Bei Portfolios mit mehreren Objekten am selben Ort gilt dasselbe Prinzip in größerem Maßstab, und bei planbarer Beauftragung über das Jahr ist eine Rahmenvereinbarung fast immer günstiger als die Einzelbeauftragung.
Warum Erfahrungswerte besser sind als Formeln
Die hinterlegten Werte stammen aus abgerechneten Projekten, nicht aus einer theoretischen Kalkulation. Das hat einen praktischen Grund: Formeln bilden den Idealfall ab, in dem alles bereitsteht und niemand wartet. Die Realität enthält verschlossene Türen, verstellte Räume, kurzfristig abgesagte Termine und Objekte, die anders geschnitten sind als im Plan. Diese Abweichungen sind kein Ausnahmefall, sondern die Regel – und sie stecken in den Werten, mit denen die Rechner arbeiten.
Was Sie mit dem Ergebnis nicht tun sollten
Ein Rechenergebnis ist keine Verhandlungsgrundlage gegenüber Dritten. Wer die Zahl aus einem Rechner nimmt, um damit ein Angebot eines anderen Anbieters zu drücken, vergleicht Größen, die nicht vergleichbar sind – Leistungsumfang, Nutzungsrechte und Nachbearbeitung unterscheiden sich erheblich. Die Zahl taugt für Ihre eigene Budgetplanung und für die Frage, ob ein Vorhaben grundsätzlich in Ihrem Rahmen liegt. Für alles Weitere braucht es ein Angebot, das den konkreten Umfang beschreibt.