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Flächen- & Preis-Schätzer

Was kostet die visuelle Aufbereitung meines Objekts ungefähr? Diese Frage steht oft am Anfang. Der Schätzer gibt Ihnen anhand von Fläche und gewünschtem Leistungsumfang eine transparente erste Orientierung – ohne Formular und ohne Verkaufsgespräch.

Grobe Preis-Orientierung
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Eine unverbindliche Orientierung für ein einzelnes Objekt. Deckenhöhe, Komplexität, Zugänglichkeit und Anfahrt können den Wert verschieben. Ein festes Angebot erstellen wir gern nach einem kurzen Briefing.

Wie die Schätzung zustande kommt

Der Rechner arbeitet mit Orientierungswerten pro Quadratmeter, die je nach Leistungsumfang unterschiedlich ausfallen: reine Fotografie ist günstiger als ein interaktiver 3D-Rundgang, und ein präzises 3D-Aufmaß mit Grundrissen liegt darüber. Zusätzlich greift eine Mindestpauschale, weil Anfahrt, Auf- und Abbau sowie Nachbearbeitung auch bei kleinen Objekten anfallen. Das Ergebnis ist eine Spanne, innerhalb derer sich ein realistisches Angebot in der Regel bewegt.

Was den Preis im Einzelfall verschiebt

Mehrere Faktoren können den tatsächlichen Preis nach oben oder unten bewegen: die Deckenhöhe und Raumzahl, die Komplexität der Grundrisse, spiegelnde oder schwierige Oberflächen, die Zugänglichkeit (etwa Etagen ohne Aufzug), der geforderte Detailgrad und die Anfahrt. Auch der Verwendungszweck spielt eine Rolle – eine Tour für die Vermarktung stellt andere Ansprüche als ein prüffähiges Aufmaß für die Planung. Genau deshalb zeigt der Rechner eine Spanne und keinen Festpreis.

Vom Schätzwert zum verbindlichen Angebot

Der geschätzte Wert ist ideal, um ein Budget grob einzuordnen und Leistungsumfänge zu vergleichen. Für ein belastbares Angebot brauchen wir nur wenige Angaben zu Ihrem Objekt und Ihrem Ziel. Auf dieser Basis erstellen wir eine klare Leistungsbeschreibung mit festem Preis – transparent und ohne versteckte Positionen.

Warum die Fläche nur ein Anhaltspunkt ist

Der Aufwand einer Erfassung skaliert weniger mit den Quadratmetern als mit der Zahl der Räume, Türen und Ebenenwechsel. Ein Großraumbüro mit 200 Quadratmetern ist schneller erfasst als eine 120-Quadratmeter-Wohnung mit acht Zimmern. Der Rechner nutzt die Fläche als Näherung, weil sie fast immer bekannt ist – bei stark abweichenden Grundrissen liegt das Ergebnis deshalb systematisch daneben.

Welche Faktoren den Preis nach oben verschieben

Vier Punkte erhöhen den Aufwand spürbar: Erfassung außerhalb der Betriebszeiten, stark möblierte oder vollgestellte Räume, viele spiegelnde Oberflächen und ein hoher Anspruch an die Detailtreue, etwa wenn das Ergebnis als Aufmaßgrundlage dienen soll. Wo mehrere dieser Punkte zusammentreffen, kann der reale Preis deutlich über der Schätzung liegen.

Wo Bündelung Geld spart

Der größte Einzelposten ist häufig nicht die Erfassung, sondern die Anfahrt und die Terminorganisation. Wer mehrere Leistungen in einen Termin legt – Fotos, Rundgang, Aufmaß, Luftaufnahmen – zahlt für die zweite und dritte Leistung deutlich weniger als bei getrennter Beauftragung. Bei Portfolios mit mehreren Objekten am selben Ort gilt dasselbe Prinzip in größerem Maßstab.

Warum wir Spannen statt Festpreisen anzeigen

Ein einzelner Preis suggeriert eine Genauigkeit, die vor der Objektbesichtigung niemand seriös liefern kann. Zwei Objekte mit identischer Fläche unterscheiden sich im Aufwand regelmäßig um den Faktor zwei – abhängig von Raumzahl, Zugänglichkeit, Möblierungsgrad und geforderter Detailtreue. Wir zeigen deshalb bewusst Bandbreiten. Wo ein Anbieter für ein unbesichtigtes Objekt einen exakten Festpreis nennt, ist entweder ein großzügiger Puffer eingerechnet oder es folgen Nachträge.

Was in einem seriösen Angebot enthalten sein sollte

Beim Vergleich von Angeboten lohnt der Blick auf die Positionen, die gern fehlen: Anfahrt und Wegezeit, Nachbearbeitung, Anzahl der enthaltenen Korrekturschleifen, Nutzungsrechte für Print und Online, Hostingdauer bei Rundgängen und die Kosten für spätere Änderungen. Besonders die Nutzungsrechte werden unterschätzt – ein günstiges Angebot, das nur die Nutzung im eigenen Exposé abdeckt, wird teuer, sobald das Material auf Portalen und in Social Media eingesetzt werden soll.

Portfolios und wiederkehrende Beauftragung

Bei mehreren Objekten verschiebt sich die Kalkulation deutlich. Fixkosten wie Anfahrt, Rüstzeit und Terminorganisation verteilen sich, und eingespielte Abläufe verkürzen die Nachbearbeitung. In der Praxis liegt der Preis pro Objekt bei regelmäßiger Beauftragung spürbar unter dem Einzelpreis. Wenn Sie planbar mehrere Objekte im Jahr vermarkten, ist eine Rahmenvereinbarung mit festen Konditionen fast immer günstiger als die Einzelbeauftragung – und sie verkürzt die Vorlaufzeit erheblich.

Wie Sie eine Anfrage vorbereiten

Für ein belastbares Angebot brauchen wir wenig, aber Konkretes: die ungefähre Fläche, die Zahl der Räume und Geschosse, ob das Objekt bewohnt oder leer ist, wie der Zugang geregelt ist und wofür das Ergebnis verwendet werden soll. Vorhandene Grundrisse helfen zusätzlich. Mit diesen Angaben liegt in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen ein Festpreis vor. Fehlen sie, entsteht eine Rückfrageschleife, die den Vorlauf unnötig verlängert.

Warum das günstigste Angebot selten das billigste ist

Preisunterschiede zwischen Anbietern erklären sich meist über den Umfang, nicht über die Marge. Fehlen Nachbearbeitung, Korrekturschleifen oder umfassende Nutzungsrechte, entstehen die Kosten später – als Nachbeauftragung, als eigener Zeitaufwand oder als schlechteres Ergebnis, das die Vermarktung verlängert. Rechnen Sie deshalb nicht den Angebotspreis, sondern die Kosten bis zum verwendbaren Ergebnis. Bei dieser Betrachtung dreht sich die Reihenfolge der Angebote erfahrungsgemäß häufig um.

Wann eine Vorbesichtigung sinnvoll ist

Bei Standardobjekten genügt für ein Festpreisangebot die Beschreibung. Bei drei Konstellationen empfehlen wir eine kurze Vorbesichtigung oder zumindest Fotos: bei verwinkelten Altbauten mit unklarer Raumfolge, bei genutzten Gewerbeobjekten mit eingeschränktem Zugang und bei Objekten, bei denen das Ergebnis als Aufmaß- oder Planungsgrundlage dienen soll. Der Aufwand von zwanzig Minuten verhindert dort die Nachträge, die sonst am Aufnahmetag entstehen.

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