Die Herausforderung
Das Architekturbüro Wagner stand vor einer kritischen bautechnischen und vertrieblichen Barriere bei der Revitalisierung und anschließenden Vermarktung eines historischen Wohn- und Geschäftshauses in Würzburg. Das denkmalgeschützte Gebäude wies extrem komplexe, über Jahrhunderte gewachsene Strukturen auf, darunter schiefe Wände, unregelmäßige Deckenhöhen und verformte Balkenlagen. Veraltete, zweidimensionale Bestandspläne aus dem Archiv stimmten an keiner Stelle mit der realen Bausubstanz überein.
Weiterlesen
Für die anspruchsvollen Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) sowie für potenzielle Investoren war diese unklare Datenbasis ein massives Risiko. Jede moderne Umnutzung zu exklusiven Kanzlei- oder Wohneinheiten fordert im digitalen Zeitalter absolute Präzision. Ohne fehlerfreie, dreidimensionale Bestandsdaten drohten während der Bauphase unvorhersehbare Planungskollisionen, erhebliche Verzögerungen im Bauablauf und explodierende Sanierungskosten. Diese Intransparenz lähmte zudem die frühzeitige Vorab-Vermarktung des Objekts, da Investoren und Mietinteressenten konkrete, verlässliche Flächenzusagen und Raumkonzepte forderten, die das Architekturbüro auf traditionellem Wege schlicht nicht garantieren konnte.


