Die Herausforderung
Die Stadtverwaltung Mitteldeutschland stand vor einer weitreichenden und administrativ hochkomplexen Hürde im Vorfeld der geplanten Generalsanierung des historischen Rathausgebäudes. Das jahrhundertealte, denkmalgeschützte Bauwerk sollte umfassend modernisiert und barrierefrei umgestaltet werden, während gleichzeitig die filigrane historische Bausubstanz absolut unberührt bleiben musste. Das primäre Problem bestand in einer extrem mangelhaften Datenlage: Die existierenden analogen Baupläne stammten teilweise aus verschiedenen Epochen, waren unvollständig, ungenau und spiegelten die tatsächlichen baulichen Gegebenheiten nach zahlreichen historischen Umbauten nicht ansatzweise wider.
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Für die ausschreibenden Behörden, Denkmalschützer und Architekten war dieser Mangel an verlässlichen Daten ein massives Risiko. Ohne eine lückenlose, millimetergenaue Dokumentation des Ist-Zustands drohten bei der Vergabe der Gewerke und während der Bauphase unvorhersehbare Planungsfehler, enorme Verzögerungen und immense unkalkulierbare Mehrkosten. Die Erwartungshaltung aller Projektbeteiligten – bis hin zu den politischen Entscheidungsträgern – verlangte nach einer absolut fehlerfreien, transparenten und digital zukunftsfähigen Planungsgrundlage, um das historisch wertvolle Großprojekt rechtssicher und wirtschaftlich effizient auf den weg zu bringen.


