Die Herausforderung
Die Koblenzer Immobilienwerte standen vor einer gravierenden kaufmännischen und rechtlichen Hürde bei der Veräußerung eines markanten Wohn- und Geschäftshauses in zentraler Lage von Koblenz. Die Immobilie, die sowohl historische Altbauelemente als auch spätere Erweiterungen vereinte, sollte zu einem optimalen Marktpreis veräußert werden. Das zentrale Problem lag jedoch in den bestehenden Immobiliendokumenten: Dem Eigentümer lagen lediglich lückenhafte, unvollständige und jahrzehntealte Grundrissskizzen vor, deren handschriftlich vermerkte Flächenangaben nachvollziehbar von den tatsächlichen baulichen Gegebenheiten abwichen.
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Die anspruchsvolle und renditeorientierte Zielgruppe – bestehend aus institutionellen Investoren, Family Offices und erfahrenen Bauträgern – verlangt im aktuellen Marktumfeld absolute mathematische Rechtssicherheit und lückenlose Transparenz bei der Wohn- und Nutzflächenermittlung. Ungenaue oder ungeprüfte Quadratmeterzahlen stellen bei Großtransaktionen ein massives finanzielles Risiko dar und führen in der Due-Phasen-Prüfung unweigerlich zu harten Preisabschlägen oder gar zum vollständigen Abbruch der Verhandlungen. Ohne eine zertifizierte und nachvollziehbare Flächenberechnung nach geltenden deutschen Industriestandards drohte der Vertrieb zu stagnieren, was einen empfindlichen Vermögensverlust für den Verkäufer zur Folge gehabt hätte.



