Die Herausforderung
Die Wohnen & Wert GmbH stand bei der Übernahme und anschließenden Neuvermietung einer Wohnanlage mit 24 Einheiten in Hannover vor einem klassischen, aber gravierenden Problem der Bestandsverwaltung. Die vorliegenden Mietakten und architektonischen Berechnungen stammten größtenteils aus den späten 1980er Jahren und wiesen erhebliche Lücken sowie ungenaue Angaben auf. Viele der Wohnflächen wurden damals nur überschlägig geschätzt, und spätere bauliche Veränderungen, wie der Ausbau von Balkonen oder die Zusammenlegung von Abstellräumen, wurden nie offiziell dokumentiert oder neu berechnet.
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Für das Asset-Management bedeutete dies ein massives wirtschaftliches Defizit, da die Mieteinnahmen auf Basis potenziell falscher Quadratmeterzahlen kalkuliert wurden. Gleichzeitig fordern moderne Mieter und institutionelle Investoren im Rahmen von Transaktionen eine absolut lückenlose, rechtssichere Dokumentation nach der aktuellen Wohnflächenverordnung (WoFlV). Ohne eine präzise, zertifizierte Flächenberechnung war es der Wohnen & Wert GmbH unmöglich, das Objekt zu seinem tatsächlichen Marktwert am Standort Hannover zu positionieren, wodurch jeden Monat wertvolles Renditepotenzial ungenutzt verloren ging.



