Makler und Eigentümer stehen bei leer stehenden Wiesbadener Altbauwohnungen vor einem konkreten Vermittlungsproblem: Hohe Räume wirken auf Fotos schnell unbestimmt, während eine überladene Einrichtung Proportionen und historische Details verdecken kann. In den Gründerzeithäusern im Nordend sollen Interessenten erkennen, wie sich heutige Wohnbedürfnisse mit dem vorhandenen Charakter verbinden lassen. Virtuelles Home Staging ergänzt das Foto um eine digitale Einrichtung und macht eine mögliche Nutzung anschaulich, ohne Möbel in das Objekt transportieren zu müssen.
Für eine Stadtvilla im Nerotal kann eine zurückhaltende Einrichtung sinnvoll sein, die Stuck, Dielenparkett und großzügige Raumachsen sichtbar lässt. Bei einer Wohnung in Bierstadt mag dagegen die verständliche Aufteilung eines Wohnbereichs mit Essplatz und Arbeitsplatz im Vordergrund stehen. Die Stilwahl richtet sich nach dem Objekt und der angesprochenen Zielgruppe. Entscheidend sind plausible Möbelgrößen, passende Perspektiven und eine Anordnung, die Türen, Fenster und Bewegungsflächen berücksichtigt. So bleibt die Darstellung als konkrete Einrichtungsidee für den vorhandenen Raum lesbar.
Ausgangspunkt ist ein geeignetes Innenraumfoto. Leere Räume werden digital möbliert; bei unattraktiver Bestandsmöblierung stimmen wir ab, welche Elemente in der bearbeiteten Ansicht ersetzt oder entfernt werden sollen. Die Bilder müssen als Visualisierung gekennzeichnet werden. Kaufinteressenten sollen erkennen können, welche Einrichtung nur digital vorhanden ist. Deshalb ist es sinnvoll, ergänzend auch den tatsächlichen Zustand zu zeigen. Vorhandene Schäden oder bauliche Einschränkungen dürfen durch die Darstellung nicht irreführend verschleiert werden; eine Einrichtungsidee ist keine Aussage über ausgeführte Arbeiten.
Wir übernehmen virtuelles Home Staging für Immobilien in Wiesbaden und klären vorab Bildauswahl, Nutzungsziel und gewünschte Stilrichtung. Mit ab 59 € pro Bild lässt sich die Bearbeitung auf diejenigen Räume konzentrieren, deren Nutzung auf den Originalfotos schwer verständlich ist. Gegenüber physischem Staging entfallen Transport, Aufbau und Mietmöbel, wodurch die Umsetzung in der Regel günstiger und schneller möglich ist. Besonders hilfreich sind Motive, die eine konkrete Frage beantworten: Wo passt der Esstisch hin, oder wie lässt sich ein langer Raum sinnvoll gliedern?