Für eine brauchbare digitale Baudokumentation zählen eindeutig zugeordnete Aufnahmedaten, nachvollziehbare Standpunkte und eine ausreichende Sicht auf die relevanten Bauteile. Welche Nachweise erforderlich sind, richtet sich nach Projekt, vertraglichen Vereinbarungen und dem jeweiligen Dokumentationszweck. Eine 360°-Aufnahme ersetzt weder die fachliche Prüfung noch die Abnahme. Bei einem Umbau in Käfertal oder einem Bauvorhaben in Seckenheim stimmen wir deshalb zuerst ab, welche Zustände dokumentiert werden sollen und wann sie später nicht mehr sichtbar sein werden. Daraus entsteht der Aufnahmeplan für die vereinbarten Termine.
Besonders wichtig sind Aufnahmen vor dem Verschluss von Bauteilen. Solange Leitungsverläufe, Anschlüsse und Installationsbereiche offen liegen, lassen sie sich im räumlichen Zusammenhang festhalten. Die 360°-Ansicht hilft später dabei, die Orientierung innerhalb des Raums wiederzufinden. Sie zeigt allerdings nur, was zum Aufnahmezeitpunkt sichtbar und im Bild ausreichend erkennbar war. Für Details können ergänzende Nahaufnahmen erforderlich sein. Welche Ansichten benötigt werden, sollte mit Bauleitung und beteiligten Fachpersonen abgestimmt werden, bevor der nächste Arbeitsschritt beginnt.
Bei wiederkehrenden Terminen dokumentieren wir den Fortschritt anhand abgestimmter Aufnahmebereiche. So können Projektbeteiligte frühere Zustände mit späteren Bauphasen vergleichen, ohne ausschließlich auf einzelne, lose abgelegte Fotos angewiesen zu sein. Für die Vorbereitung einer Abnahme oder die Prüfung von Nachträgen entsteht damit eine zusätzliche Informationsgrundlage. Auch bei einem Ausbau in Rheinau kann nachvollziehbar bleiben, welche Bereiche zu einem bestimmten Termin zugänglich und sichtbar waren. Ob die Dokumentation im Streitfall als Nachweis ausreicht, hängt vom Einzelfall ab.
Wir übernehmen den Einsatz vor Ort in Mannheim; digitale Baudokumentation in 360° erhalten Sie ab 299 €. Vor dem ersten Termin klären wir Gebäudeumfang, Baustellenzugang, relevante Bauabschnitte und Zuständigkeiten für die Terminabstimmung. Feste Aufnahmetermine sollten mit dem tatsächlichen Bauablauf abgeglichen werden, damit entscheidende Zustände erfasst werden können. Sie erhalten eine geordnete Grundlage zur späteren Prüfung des dokumentierten Baufortschritts und können offene Fragen gezielter mit den zuständigen Projektbeteiligten besprechen.