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Matterport Indoor Navigation

Matterport Indoor-Navigation bringt den Vermarktungserfolg in Schorndorf

Kunde: Klinikzentrum Schorndorf
Objekt: Wohn- und Geschäftshaus in Schorndorf
Matterport Indoor-Navigation bringt den Vermarktungserfolg in Schorndorf

-85%

Terminverzögerung

+70%

Entlastung Empfang

3 Monate

Vollvermietung MVZ

Die Herausforderung

Das Klinikzentrum Schorndorf stand nach der Übernahme eines weitläufigen, vierstöckigen Wohn- und Geschäftshauses in der Schorndorfer Innenstadt vor einem massiven logistischen und organisatorischen Problem. Das Gebäude sollte zu einem modernen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) mit angegliederten Verwaltungsabteilungen, Therapiezentren und Arztpraxen umgebaut und vermarktet werden. Da die Immobilie jedoch ursprünglich als klassisches Wohn- und Geschäftshaus mit verschiedenen Ladengeschäften, Büros und verschachtelten Fluren konzipiert worden war, wies das Layout eine extrem hohe Komplexität auf. Patienten und Besucher standen nach dem Betreten des Gebäudes vor einer verwirrenden Struktur aus mehreren Treppenhäusern, unterschiedlichen Fahrstuhlschächten und scheinbar endlosen Korridoren. Viele der wöchentlich tausenden Patienten, von denen ein hoher Anteil ältere oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen waren, verloren im Gebäude die Orientierung. Dies führte zu erheblichen Verzögerungen im Praxisalltag: Termine wurden verpasst, Ärzte mussten auf ihre Patienten warten, und das Personal an der zentralen Informationstheke im Erdgeschoss war permanent mit der Wegweisung beschäftigt. Ein herkömmliches, physisches Leitsystem mit Schildern stieß schnell an seine Grenzen, da sich Raumaufteilungen und Zuständigkeiten in der Umbau- und Etablierungsphase flexibel veränderten. Jede Änderung hätte den kostspieligen Austausch physischer Schilder erfordert. Die Unzufriedenheit bei Patienten und Mitarbeitern stieg, was sich auch negativ auf das Image des Zentrums und die Vermarktung der noch freien Praxisflächen auswirkte.

Unsere Lösung

Die Lösung für diese komplexe Herausforderung lieferte FotoEstate durch die Implementierung eines innovativen, digitalen Leitsystems auf Basis einer hochpräzisen Matterport 3D-Vermessung. Zunächst erfassten unsere Techniker das gesamte Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 4.500 Quadratmetern mithilfe hochauflösender Matterport Pro3-Kameras. Dieser Scanvorgang lieferte eine millimetergenaue Punktwolke und ein detailgetreues virtuelles 3D-Modell des gesamten Komplexes. Auf dieser Basis entwickelten wir ein interaktives Indoor-Navigationssystem. Der 'Digitale Zwilling' des Gebäudes wurde mit einem dynamischen Wegleitungssystem ausgestattet. Besucher können nun bereits vor ihrer Anreise über die Website des Klinikzentrums das Gebäude virtuell betreten und den Weg zu ihrer spezifischen Praxis vorab einsehen. Vor Ort wurden an strategisch wichtigen Entscheidungspunkten, wie dem Haupteingang, den Fahrstühlen und Flurkreuzungen, QR-Codes angebracht. Scannt ein Patient diesen Code mit seinem Smartphone, öffnet sich die Indoor-Navigation exakt an seinem aktuellen Standort, und eine visuelle Weglinie leitet ihn Schritt für Schritt direkt zum gewünschten Behandlungszimmer. Zusätzlich wurden interaktive 'Infopunkte' (Mattertags) in den Scan integriert. Diese bieten weiterführende Informationen zu den jeweiligen Ärzten, Öffnungszeiten, Verlinkungen zur Online-Terminvereinbarung und wichtige Verhaltenshinweise. Durch die cloudbasierte Struktur des Systems kann das Klinikzentrum Änderungen der Raumnutzung innerhalb weniger Minuten selbst im System anpassen, ohne dass physische Schilder ausgetauscht werden müssen.

Das Ergebnis

Die Einführung des digitalen Matterport-Leitsystems durch FotoEstate führte zu einer unmittelbaren und messbaren Verbesserung aller betrieblichen Abläufe im Klinikzentrum Schorndorf. Bereits im ersten Monat nach der vollständigen Implementierung sank die Zahl der verspäteten oder verpassten Termine aufgrund von Orientierungslosigkeit um spektakuläre 85 Prozent. Die Patienten lobten in Befragungen die intuitive und stressfreie Wegfindung über ihre Smartphones, was die Patientenzufriedenheit auf ein Rekordniveau hob. Für das Personal an der Rezeption bedeutete dies eine enorme Entlastung: Die Mitarbeiter mussten deutlich seltener ihre Plätze verlassen, um verirrte Patienten durch das Gebäude zu führen, wodurch täglich mehrere Stunden wertvolle Arbeitszeit für administrative Aufgaben zurückgewonnen wurden. Auch die Vermarktung der verbliebenen Praxis- und Gewerbeflächen im Gebäude profitierte massiv von dem innovativen System. Potenzielle Mieter und Partnerärzte sahen die moderne, digitalisierte Infrastruktur als klaren Standortvorteil. Innerhalb von nur drei Monaten nach dem Relaunch des Leitsystems waren alle verbliebenen Gewerbeflächen im Wohn- und Geschäftshaus an spezialisierte Therapeuten und medizinische Dienstleister voll vermietet. Das Projekt gilt seither als Vorzeigeobjekt für digitale Barrierefreiheit und modernes Immobilienmanagement in der Region Schorndorf.

Projekt-Deep-Dive: Ablauf & Details

Die Ausgangslage: Eine anspruchsvolle Vermarktung

Das Klinikzentrum Schorndorf plante mit dem Erwerb des zentral gelegenen Wohn- und Geschäftshauses eine signifikante Erweiterung des medizinischen Angebots in der Region. Schorndorf, als wachsende Kreisstadt im Rems-Murr-Kreis, benötigt dringend eine Bündelung medizinischer Fachdisziplinen, um den steigenden Bedarf der Bevölkerung an ambulanter Versorgung zu decken. Das ausgewählte Gebäude bot mit seiner zentralen Lage und der großzügigen Fläche von 4.500 Quadratmetern theoretisch ideale Voraussetzungen. Die Vision sah vor, ein umfassendes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) zu etablieren, in dem Allgemeinmediziner, Fachärzte, Physiotherapeuten und eine Apotheke unter einem Dach Hand in Hand arbeiten. Auch Verwaltungsbüros des Klinikzentrums sollten hier integriert werden. Doch die bauliche Realität des Objekts gestaltete sich schwierig. Ursprünglich als gemischtes Geschäfts- und Wohngebäude errichtet, wies die Immobilie eine sehr unübersichtliche Architektur auf. Versetzte Ebenen, nachträglich eingezogene Brandschutzwände, verschiedene Fahrstuhlschächte, die jeweils nur bestimmte Etagen ansteuerten, und verwinkelte Zugänge zu den Wohnbereichen machten das Gebäude zu einem Labyrinth. Die Herausforderung bestand darin, diese bauliche Komplexität so zu strukturieren, dass sich fremde Personen – oft in einer Stresssituation vor einem Arzttermin – sofort und ohne fremde Hilfe zurechtfinden können. Ein klassisches Leitsystem auf Papier- oder Schildbasis erwies sich in der Planungsphase als unzureichend, da sich durch die schrittweise Ansiedlung der Praxen die Raumbelegungen stetig veränderten.

Die Hürde: Unsicherheit bei Interessenten überwinden

Vor der Einführung der digitalen Navigation war der Alltag im teileröffneten Zentrum von Hektik und Frustration geprägt. Patienten irrten hilflos durch die Etagen, suchten verzweifelt nach den richtigen Eingängen und kamen häufig gestresst und verspätet zu ihren Terminen. Dies brachte den straff durchgetakteten Zeitplan der Arztpraxen durcheinander und führte zu langen Wartezeiten in den Wartezimmern. Die Mitarbeiter an der zentralen Informationstheke im Foyer waren physisch und psychisch überlastet, da sie fast im Sekundentakt Wegbeschreibungen abgeben mussten. Viele ältere Patienten klagten über die mangelnde Barrierefreiheit im übertragenen Sinne: Zwar gab es Rampen und Aufzüge, doch die visuelle Orientierung war eine Barriere, die sie kaum überwinden konnten. Diese Probleme sprachen sich in Schorndorf schnell herum, was die Vermarktung der noch freien Praxisflächen an neue Ärzte massiv erschwerte. Niemand wollte eine teure Praxisfläche in einem Gebäude mieten, in dem die Patienten frustriert ankommen oder sich verlaufen. Die Vermietungsaktivitäten stockten, und das Klinikzentrum musste befürchten, auf ungenutzten Flächen sitzen zu bleiben, während die Betriebskosten für das gesamte Gebäude bereits in voller Höhe aufliefen. Eine innovative, flexible und zukunftssichere Lösung musste gefunden werden, um das Vertrauen der Mieter und Patienten zurückzugewinnen.

Das Konzept: Visuelle Exzellenz und Detailgenauigkeit

Das von FotoEstate ausgearbeitete Konzept setzte direkt an der Wurzel des Orientierungsproblems an. Statt auf statische, physische Wegweiser zu setzen, schlugen wir die Erstellung eines interaktiven, digitalen Zwillings der gesamten Immobilie vor, der als Basis für ein dynamisches Indoor-Navigationssystem dienen sollte. Das Konzept sah vor, dass der Patient bereits zu Hause mit seiner Terminbestätigung einen Link erhält, der ihn direkt in die dreidimensionale Ansicht des Gebäudes leitet. So kann er den genauen Weg von der Tiefgarage oder dem Busbahnhof bis zur Praxistür im 3. Obergeschoss visuell einstudieren. Für die Nutzung vor Ort entwickelten wir ein System mit QR-Codes. Diese sollten an allen Eingängen und Aufzügen gut sichtbar platziert werden. Nach dem Scannen mit dem Smartphone öffnet sich das System im Webbrowser des Patienten – ohne die Notwendigkeit, eine App herunterladen zu müssen, was die Hürde für ältere Menschen drastisch senkt. Der aktuelle Standort wird markiert, und eine animierte Weglinie führt den Nutzer durch die Flure. Die Wegführung sollte so detailliert sein, dass auch Treppenstufen, Aufzüge und barrierefreie Übergänge explizit angezeigt und ausgewählt werden können. Dieses Konzept versprach nicht nur maximale Orientierung, sondern auch eine hohe Flexibilität für das Klinikzentrum, da das digitale Modell jederzeit im Hintergrund aktualisiert werden kann.

Die Umsetzung: Technik trifft Handwerk

Die technische Umsetzung dieses Großprojekts erforderte höchste Präzision und modernste Ausrüstung. Unsere Experten scannten das gesamte Wohn- und Geschäftshaus an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden, um den laufenden Praxisbetrieb nicht zu stören. Zum Einsatz kam die Matterport Pro3-Kamera, die speziell für große Innen- und Außenbereiche entwickelt wurde und dank ihrer LiDAR-Sensorik hochpräzise Messdaten liefert. Insgesamt wurden über 450 Scanpunkte gesetzt, um jeden Winkel, jeden Flur, jeden Aufzugsvorraum und die Verbindungswege lückenlos zu erfassen. Aus den generierten Rohdaten wurde in der Cloud ein zusammenhängendes, fotorealistisches 3D-Modell erstellt. Im nächsten Schritt erfolgte die digitale Programmierung der Navigation. Wir definierten das Wegenetzwerk innerhalb des 3D-Modells, indem wir alle begehbaren Flächen miteinander verknüpften und Barrieren wie verschlossene Türen oder reine Mitarbeiterbereiche ausschlossen. An den wichtigsten Knotenpunkten pflegten wir die sogenannten Mattertags ein. Diese enthalten nicht nur Textbeschreibungen der Praxen, sondern auch Direktlinks zu den jeweiligen Websites für die Online-Terminvergabe. Schließlich wurden die QR-Codes generiert und mit den spezifischen Koordinaten im 3D-Raum verknüpft. Das gesamte System wurde umfassend auf verschiedenen Smartphone-Modellen und Betriebssystemen getestet, um eine absolut flüssige und fehlerfreie Darstellung im Praxisalltag zu garantieren.

Das Resultat: Ein makelloser Vermarktungserfolg

Das Ergebnis der Implementierung war eine fundamentale Transformation des Klinikzentrums Schorndorf zu einem hochmodernen, barrierefreien Dienstleistungszentrum. Der Stressfaktor bei Patienten und Mitarbeitern wurde auf ein Minimum reduziert. Da die Patienten nun pünktlich und entspannt in den Praxen ankamen, beruhigte sich der gesamte Terminablauf spürbar. Die Rezeptionisten konnten sich wieder voll auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, was die Qualität der Patientenaufnahme massiv verbesserte. Die digitale Barrierefreiheit wurde in Schorndorf und Umgebung zu einem vielbeachteten Thema. Das Klinikzentrum konnte diesen technologischen Vorsprung hervorragend für das Marketing nutzen. In Verhandlungen mit neuen Ärzten und Therapeuten diente der digitale Zwilling als überzeugendes Argument. Potenzielle Mieter erkannten sofort den enormen Mehrwert für ihre Patienten und die Professionalität des Standorts. Die Vermietung der freien Flächen nahm rasant an Fahrt auf. Innerhalb weniger Wochen konnten Verträge mit einer logopädischen Praxis, einem Sanitätshaus und einem ambulanten Pflegedienst geschlossen werden. Das Gebäude erreichte innerhalb kürzester Zeit die Vollvermietung. Diese Fallstudie zeigt eindrucksvoll, dass die Matterport Indoor-Navigation nicht nur ein Orientierungswerkzeug ist, sondern ein mächtiger wirtschaftlicher Hebel zur Wertsteigerung und erfolgreichen Vermarktung komplexer Gewerbeimmobilien.