# 5 Geheimnisse für unwiderstehliche Immobilienfotos
Ein gutes Exposé steht und fällt mit den Bildern. Selbst die teuerste Villa wirkt auf schlechten Fotos billig. Hier sind die 5 wichtigsten Tipps für Makler, die selbst fotografieren.
## 1. Kamera auf Bauchnabelhöhe
Fotografieren Sie Räume nicht aus Augenhöhe. Das lässt den Boden riesig und die Decke niedrig erscheinen. Halten Sie die Kamera auf Brust- oder Bauchnabelhöhe. Das sorgt für harmonische Proportionen.
## 2. Stürzende Linien vermeiden
Achten Sie darauf, dass die Kamera exakt gerade ausgerichtet ist. Wände sollten im Foto parallel zum Bildrand verlaufen. Wenn die Kamera nach oben oder unten geneigt wird, entstehen "stürzende Linien" – der Raum wirkt, als würde er umkippen.
## 3. Zwei Wände statt drei
Ein klassischer Anfängerfehler: Man stellt sich in die Ecke, um möglichst viel vom Raum aufs Bild zu bekommen. Das Ergebnis ist meist unruhig. Fotografieren Sie besser so, dass nur zwei Wände (und eine Zimmerecke) zu sehen sind.
## 4. Licht, Licht, Licht
Schalten Sie alle Lampen im Raum an – auch tagsüber. Ziehen Sie alle Jalousien hoch. Je heller ein Raum wirkt, desto einladender ist er. Bei Gegenlicht (Fenster) hilft später oft HDR-Bildbearbeitung, um Details drinnen und draußen sichtbar zu machen.
## 5. Aufräumen (De-Cluttering)
Weniger ist mehr. Räumen Sie persönliche Gegenstände, herumliegende Kabel, schmutziges Geschirr und zu viel Dekoration weg. Der Käufer muss Platz für seine eigene Fantasie haben.
*Tipp: Was Sie beim Fotografieren nicht perfekt hinbekommen, kann unsere **Premium Bildbearbeitung** im Nachhinein für wenige Euro korrigieren.*